Zuhause Geld tauschen lohnt sich nicht

Du bereitest gerade eine Reise vor und willst vorher noch zur Bank gehen, um dir die lokale Währung zu besorgen? Vergiss es gleich wieder! Bis auf ganz wenige Ausnahmen ist es immer ratsam, sich die Landeswährung vor Ort am Geldautomaten zu besorgen. Die Wechselkurse sind einfach günstiger und du sparst letztendlich eine Menge Geld.

Bei den Geldwechselstuben am Flughafen ist jedoch Vorsicht geboten. Manchmal sind diese sehr günstig, aber manchmal auch extrem teuer. Geldautomaten sind im Zweifel die bessere Wahl.

Idealerweise hast Du als Sicherheits-Backup aber trotzdem 200 Euro in Cash dabei, falls kein Bankautomat am Flughafen zu finden ist. Bisher habe ich jedoch immer einen Automaten gefunden.

Ein kleiner Tipp: Auch wenn Du Geld nach deiner Reise übrig hast, solltest Du dieses nicht zuhause in Euro zurück tauschen. Verwahre es lieber für die nächste Reise oder verschenke es als Geburtstagsgeschenk an Freunde, die ebenfalls in das entsprechende Land reisen werden, von dem Du noch Bargeld übrig hast.

Wer freut sich schliesslich nicht über 1.000.000 Dong, wenn er vor hat, demnächst nach Vietnam zu reisen? Eine Million kriegt man nicht alle Tage geschenkt.

Wieviel 1 Million Dong sind, kannst Du hier im Währungsrechner nachschauen.

Bei der Flugbuchung kannst Du oft Geld sparen

Angenommen, Du möchtest von Singapur nach Bangkok (oder irgendeine andere beliebige Strecke innerhalb Asiens) fliegen und nutzt dazu eine der zahlreichen Billig-Airlines innerhalb Asiens:

Bei der Buchung hast Du meistens die Möglichkeit auszuwählen, in welcher Währung Du die Reise buchst. Viele Leute denken sich, dass es hier egal ist, welche Währung sie auswählen – Geld ist schliesslich Geld.

Das ist aber falsch gedacht. Du kannst hier eine Menge Geld sparen. Denn die Wechselkurse deiner Kreditkarte können sich stark von den Wechselkursen bei der Airline unterscheiden.

Wenn Du beispielsweise einen Flug bei Air Asia in Euro buchst, dann kann es unter Umständen sein, dass Du deutlich mehr bezahlst, als wenn Du in der „Heimatwährung“ der Airline buchst.

Am besten prüfst du regelmäßig die Wechselkurse deiner Bank bzw. Kreditkarte. Ich habe noch kürzlich für einen Flug von Kuala Lumpur nach Bali 15 Euro gespart, indem ich direkt in indonesischen Rupiah gebucht habe, anstatt in Euro zu buchen.

Das richtige Porte­mon­naie ist essentiell

In vielen Ländern ist es eher ungünstig, wenn Du lange in deiner Geldbörse herumwühlen musst. Das lenkt zu viel Aufmerksamkeit auf Dich und dein Geld und lockt im ungünstigsten Fall falsche Freunde an.

Daher sollte in deinem Portemonnaie immer Ordnung herrschen und alles muss dort leicht zu finden sein. Wenn Du in Länder mit verschiedenen Währungen reist, dann besorge Dir ein Portemonnaie, dass ausreichend Stauraum für verschiedene Währungen und vor allem viele Scheine bietet.

Die klassischen Geldbörsen, so wie sie in Europa üblich sind, werden dir beispielsweise in Vietnam wenig bringen. Dort wirst Du aufgrund des Wechselkurses immer mit einem ganzen Bündel Scheinen umherlaufen. Münzen sind dort unüblich und selbst kleinste Beträge werden mit Scheinen bezahlt.

Auch in Thailand oder vielen anderen Ländern wirst Du viele Scheine unterbringen müssen. Ideal sind Geldklammern oder ein Portemonnaie mit eingebauter Geldklammer. So ein Portemonnaie habe ich immer unterwegs dabei.

Vor dem Verlassen des Hotels oder der Unterkunft macht es auch immer Sinn, die Scheine vorab nach ihrem Wert zu ordnen. Wenn man mit einer Währung nicht vertraut ist, hat man schnell mal den falschen Schein gezückt und bemerkt dies erst, wenn es schon zu spät ist.

Behalte die Wechselkurse im Auge

Du solltest immer über den aktuellen Wechselkurs informiert sein. Bevor Du in ein Land reist, macht es Sinn, dich zu informieren, was der aktuelle Wechselkurs ist. Diesen solltest Du auch während deines Aufenthaltes hin und wieder überprüfen. Falls der Wechselkurs zu kompliziert ist, um im Kopf umzurechnen, empfiehlt es sich, einen Währungsumrechner zu nutzen


Titelbild: Natmandu / photopin // Dieser Artikel wurde gesponsert.

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Tim Chimoy
Über den Autor

Tim Chimoy

Tim beschäftigt sich seit 2012 mit den Themen ortsunabhängiges Arbeiten und digitales Unternehmertum. Er verdient sein Geld als Architekt, Buchautor und Berater für Neues Arbeiten und digitale Transformation. Zudem ist er Gründer des Citizen Circle. Auch wenn Tim viel und gern unterwegs ist: Sein Zuhause ist zur Zeit die Stadt Chiang Mai im Norden Thailands.

Eine Antwort zu “4 Dinge, die Du zum Thema Währungen und Reisen wissen solltest”

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